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Ungarische Rhapsodie Nr. 10

für Klavier zu zwei Händen

Liszt, Franz

Die 1853 erschienene zehnte Ungarische Rhapsodie geht auf eine Komposition von Béni Egressy zurück. Der ungarische Nationalkomponist leitete damals eine der berühmtesten sogenannten Zigeunerkapellen. Als Liszt im Frühjahr 1846 Ungarn bereiste, schrieb Egressy zur Begrüssung in Pest ein Stück. Liszt bedankte sich, indem er es dort mehrfach aufführte allerdings, wie es in der Presse hiess, auf ganz eigene Weise. Damit war wohl der Anfang gemacht für eine tiefgreifende Bearbeitung Liszts, aus der sich über mehrere Zwischenschritte die Ungarische Rhapsodie Nr. 10 herausbildete, wie immer im allerfeinsten style hongrois: Ein einfaches rhythmisches Motiv wird zum Ausgangspunkt einer grossartigen Steigerung mit eingestreuten Rezitativen und Kadenzen bis zum hochvirtuosen Stringendo-Schluss.
Für diese Urtextedition, die erstmals das erhaltene Autograph berücksichtigt, konnten erneut zwei ausgesprochene Liszt-Spezialisten gewonnen werden: Mária Eckhardt für das Vorwort sowie Vincenzo Maltempo für den Fingersatz.

Günter Henle Verlag

12.00 EUR

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Günter Henle Verlag

12.00 EUR

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GN番号:GN1014757

出版番号:HN1664